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Ein Kreis mit Zukunft: Forschung und Tourismus stärken

Unser Kreis hat zwei gegensätzliche Landschaftsbereiche (Eifel und Börde) und ebenso gegensätzliche wirtschaftliche Konzentrationszonen: Im Norden „Lehre und Forschung“ und im Süden „Naturerleben und Tourismus“. Diese Standortvorteile gilt es ausgewogen zu fördern und auszubauen.


Während im Norden im Umfeld des Forschungszentrums und Fachhochschule Jülichs verstärkt die Ansiedlung neuer innovativer Startups gefördert wird, hat der Südkreis mit dem Nationalpark Eifel einen besonderen Schwerpunkt im naturnahen Tourismus. Hier sollte die Förderung touristischer Infrastruktur maßgebend sein.

Das Bewahren und der Schutz der uralten Kulturlandschaften der Börde und der Rureifel mit ihren landschaftsprägenden kleinen Dörfern gehören zum kulturellen Erbe unseres Kreises. Die im neuen Landesentwicklungsplan aus Düsseldorf vorgesehenen Maßnahmen für ländliche Regionen geben unsere Dörfer zum Abbruch frei, zerstören unsere Wälder für die Energiegewinnung und erklären unsere Talsperren zu potenziellen Pumpspeicherwerken.

Diesen undurchdachten Vorgaben aus Düsseldorf muss der Kreis gezielt entgegentreten. Hier sind der Schutz der Menschen und ein weiträumiger Landschaftsschutz gefragt.

Die UWG fordert den Landrat und alle politischen Kräfte des Kreises auf, entschieden gegen den neuen Landesentwicklungsplan des Landes NRW Stellung zu beziehen.

Es gilt unsere ländliche Struktur zu schützen und nicht abzuwickeln oder durch die Freigabe der Windenergie im Wald unsere Erholungslandschaft flächendeckend in eine Energiewüste zu verwandeln. Hier sollten uns die negativen Beispiele aus Rheinland-Pfalz eine Mahnung sein.


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