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Engagement besser anerkennen: Ehrenamt und Bürgerbeteiligung fördern

Überall in unseren Gemeinden arbeiten Menschen für andere Menschen,
umsonst für den Nächsten und die Gemeinschaft. Ob im Verschönerungsverein, bei der Feuerwehr oder in der Nachbarschaftshilfe: Hier wird unentgeltlich viel für die Kommune geleistet. Oft übernehmen ehrenamtlich Tätige, Funktionen die durch Einsparungen der Kommunen im Sozialwesen, der Bildung oder der Infrastruktur entstanden sind.


Wir meinen: Bürgerengagement muss weiter aufgewertet werden. Hier ist der Kreis Düren gefordert. Wo Bürger durch ihre Eigenleistung Werte für die Gemeinschaft schaffen, sollte das durch den Kreis unterstützt werden.

Dabei darf die Unterstützung nicht bei den Vereinen enden, auch das “unorganisierte” Ehrenamt muss hier Anerkennung erfahren.

Ehrenamt findet oft auch außerhalb einer Anbindung an Vereine oder Wohlfahrtverbänden statt, z. B. in Form von Hausaufgabenbetreuung, oder Nachbarschaftshilfe. Hier sollte vorsorgend die Möglichkeit einer Haftpflichtversicherung für solche Tätigkeiten geschaffen werden.

Zum Aufbau und zum Erhalt ehrenamtlicher Organisationen und Strukturen müssen bürokratische Hürden abgebaut und die Förderregelungen vereinfacht werden.

Menschen die anderen Menschen unentgeltlich helfen, brauchen neben der sozialen Anerkennung auch eine unterstützende Infrastruktur.

Dazu gehören: Kommunale Arbeitsgemeinschaften der Selbsthilfe, lokale Anlaufstellen, Bürgerbüros, Selbsthilfekontaktstellen, Seniorenbüros, Freiwilligenzentren und –agenturen.
Sie müssen ausgebaut und nachhaltig unterstützt werden.

Verstärktes bürgerschaftliches Engagement trägt zur Verstärkung des sozialen Miteinanders bei. Das verantwortliche Gestalten des eigenen Umfelds erzeugt ein neues Selbstverständnis im sozialen Gefüge der Kommunen.

Dafür gibt es viele öffentliche Töpfe, viele Mittel der EU für die regionale Entwicklung. Kein engagierter Bürger kennt all die Möglichkeiten für seinen Einsatz Zuschüsse der öffentlichen Hand zu erhalten. Um diese Mittel zu bekommen müssen Anträge gestellt werden. Hier ist der Kreis mit Rat und Tat gefordert! Ein Bürgerbüro kann hier die Kompetenz der Verwaltung in Förderangelegenheiten einbringen. Die ehrenamtlichen Helfer mit Rat und Tat unterstützen, bei der Akquisition von Fördergeldern beraten und Gesetze und Vorschriften bürgerfreundlich auslegen.

Es macht mehr Spaß etwas für andere zu tun, wenn man anerkannt und gefördert wird.


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