Freie und unabhängige Wählergemeinschaften in Aldenhoven, Inden, Jülich, Linnich, Merzenich, Titz, Vettweiß und Piratenpartei

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Hans Körffer (72), Rentner, verheiratet
Kandidat im Wahlkreis 14; Linnich

Ich kandidiere für den Kreistag, weil die unabhängigen Wählergemeinschaften im Kreis stärker vertreten sein müssen, um .....

Mein Name ist Hans Günter Körffer und ich wohne in Linnich-Körrenzig. Ich bin Mitglied in der UWG- PKL und für diese im Bauausschuss und im Rat der Stadt Linnich tätig.

Meine Kandidatur für den Kreistag in Düren hat verschiedene Gründe: Die unabhängigen Wählergemeinschaften müssen stärker im Kreis vertreten sein, um Einfluss auf die Gestaltung der Kreisumlage und Jungendamtsumlage nehmen zu können.

Eines meiner Anliegen ist es dabei, den Nordkreis-Kommunen mehr Gehör im Kreistag zu verschaffen.

Dabei ist für mich die Einflussnahme und die aktive Mitgestaltung des Kreishaushaltes ein sehr wichtiges Thema.

Dieser darf keinesfalls wieder, wie in den letzten Jahren geschehen, einseitig zu Lasten der Kommunen aufgestellt und verabschiedet werden.

Die Schraube die derzeit immer weiter seitens des Kreises angezogen wird, und die den Kommunen die letzte Luft zum Atmen nimmt muss angehalten werden.

Das zukünftige Augenmerk des Kreistages muss auf Einsparungen und sinnvolle Nutzung der vorhandenen Ressourcen zielen. Der Kreistag muss daran arbeiten, mit dem Vorhandenen sinnvoll zu haushalten und nicht daran, immer mehr Geld von den ohnehin finanziell am Abgrund stehenden Kommunen zu fordern!

Die Kommunen sind keine Kühe die man melken kann, um sie anschließend zum Schlachthaus zu führen. Die Kommunen sind ganz im Gegenteil die Finanziers des Kreises Düren, sie müssen „gehegt und gepflegt“ werden, damit sie weiterhin gestalterisch, aber vor allem eigenverantwortlich tätig sein können und somit die Voraussetzungen erhalten, selbst zu überleben und damit auch dem Kreishaushalt ein auskömmliches Einkommen zu sichern.

Es muss ein gesundes planvolles aber vor allem maßvolles Geben und Nehmen sein.

Der Kreis darf von den Kommunen nicht nur fordern, er muss die Kommunen auch fördern. Darüber hinaus benötigen die Nordkreis- Kommunen weitaus mehr Beachtung und stärkere Unterstützung als ihnen bisher vom Kreis Düren zuteil wurde.

Dazu gehört auch, dass die Kommunen im Nordkreis dringend eine bessere Verkehrsanbindung benötigen. Da müssen konstruktive, innovative Ideen für eine Verbesserung des ÖPNV und des SPNV eingebracht werden. Nur so wird für die Bewohner der ländlichen Gebiete im Nordkreis langfristig die Anbindung an die größeren Städte sichergestellt und die allenthalben geforderte Mobilität um (s)einer Arbeit nach zu gehen und dem veränderten Freizeitverhalten Rechnung getragen.