Freie und unabhängige Wählergemeinschaften in Aldenhoven, Inden, Jülich, Linnich, Merzenich, Titz, Vettweiß und Piratenpartei

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Christoph Pranter (62), Dipl. Ing., verheiratet, 2 Söhne
Kandidat im Wahlkreis 26; Heimbach

Ich kandidiere für den Kreistag, weil wir - die Menschen in der Rureifel - mit „Rettet den Rursee“ bewiesen haben, dass wir gemeinsam politischen Einfluss nehmen können: Wir haben viel bewegt. Wir, die unabhängigen Bürger im Kreis Düren, sollten auch im Kreishaus Einfluss nehmen. Der Bürgerhaushalt für den Kreis ist dazu der richtige Ansatz.

Die Aufgaben des Kreises werden zu einem großen Anteil durch die kreisangehörigen Städte und Gemeinden finanziert. Die jährlich an den Kreis Düren zu zahlende Kreisumlage umfasst bei den Gemeinden des Kreises Düren mittlerweile fast dreiviertel des jährlichen Steueraufkommens. Damit liegt der Kreis Düren mit den Forderungen an seine Kommunen im absoluten Spitzenfeld in NRW!

Unsere Städte und Gemeinden müssen, um die Kreisumlagen bezahlen zu können, jedes Jahr neue Schulden machen. Regelmäßig steigen die Grundsteuern, da die Kommunen sich die Gelder für den Kreis auch bei ihren Bürgern holen müssen. Den letzten beißen die Hunde – das ist in diesem Fall der Bürger im Kreis Düren!

Mittlerweile geht es ganz massiv um die Existenz unserer Gemeinden. Das Wohnen auf dem Land darf nicht zum unbezahlbaren Luxus werden! Wir verpfänden unsere Kindergärten und andere kommunale Einrichtungen an die Banken, um den Finanzhunger des Kreises zu stillen.

Hier ist der Widerstand von uns Bürger gefragt! Wir unabhängige Bürger sind gehalten, diese unhaltbare Situation zu ändern! Auch der Landrat muss sparen.

Die Städte Heimbach und Nideggen haben zusammen mit den Bürgern in Simmerath gezeigt, dass wir gemeinsam in der Lage sind, ein existenzbedrohendes Milliardenprojekt wie das Pumpspeicherwerk Rursee zu verhindern.
Wir sollten auch in der Lage sein, diese existenzbedrohende Geldvernichtung durch den Kreis Düren zu Lasten der Gemeinden zu stoppen!

Alle Rücklagen des Kreises Düren wurden bis zum Jahr 2013 aufgebraucht. Der Doppelhaushalt 2014/2015 verspricht ein Desaster zu werden und dann mit „Nachtragshaushalten“ tief in den roten Zahlen zu enden.
Das dürfen wir dann mit der nächsten Erhöhung der Kreisumlagen -und somit mit unseren Grundsteuern- abdecken. Das wird uns der Landrat aber erst nach der Wahl erklären…

Deshalb fordern wir den Bürgerhaushalt für den Kreis. Die Bürger der kreisangehörigen Städte und Gemeinden sind die Betroffenen. Sie sollten über die Ausgabenstruktur des Kreises mitentscheiden!

Deswegen habe ich mich den unabhängigen Bürgern der UWV in Heimbach angeschlossen.
Bei den Unabhängigen Wählern gibt es kein Parteibuch und keinen Fraktionszwang.
Wir wollen neue, kreative Wege gehen, zum Wohle unserer Gemeinden und unseres Kreises.