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Tihange-Bauteile wurden „nicht dokumentiert“

Brüssel. Bei dem umstrittenen belgischen Atomkraftwerk Tihange sind erneut Unregelmäßigkeiten entdeckt worden. Wie die belgische Atomaufsicht FANC und der Betreiber Electrabel gestern bestätigten, wurden in dem Meiler in den 80er Jahren nicht korrekt dokumentierte Teile verbaut. Ein Sicherheitsrisiko bestehe aber nicht, hieß es. Gegen den Atomstandort mit drei Reaktoren rund 60 Kilometer vor der Grenze gibt es in der Grenzregion vor allem auf deutscher Seite breiten Widerstand.
Im April hatte Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) Belgien gebeten, Tihange 2 vorerst vom Netz zu nehmen. (an)

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