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Steuer „unsozial und ungerecht“
Erhöhung der Grunderwerbssteuer

Kreis Düren. Die Erhöhung der Grunderwerbssteuer zum 1. Januar 2015 in Nordrhein-Westfalen kritisieren die CDU-Landtagsabgeordneten Josef Wirtz und Rolf Seel. Mit einer Grunderwerbssteuer von 6,5 Prozent liege NRW im Ländervergleich dann mit Schleswig-Holstein an der Spitze. Seel und Wirtz werfen der Landesregierung vor, selbst verursachte Haushaltslöcher durch Steuererhöhungen zu stopfen. „Die erneute Erhöhung der Grunderwerbssteuer ist ungerecht, unsozial und ein klassisches Eigentor“ moniert Seel. Leerständen in den Innenstädten – auch im Kreis Düren – werde künftig noch schwieriger entgegenzuwirken sein. „Aber auch junge Familien, die Eigentum erwerben wollen, gehören zu den Leidtragenden der gescheiterten Finanzpolitik von SPD und Grünen“, so die Abgeordneten. Zudem sei absehbar, dass Mieter zukünftig stärker zur Kasse gebeten werden, weil Vermieter die Kosten umlegen müssten.
Kritik kommt auch von der Kreis-FDP. Deren Vorsitzender Alexander Willkomm sagt: „Wenn sich junge Familien entscheiden kein Haus zu bauen, werden auch kommunale Baugebiete länger unbebaut bleiben.“ (tp)

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