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Schließung einer Notfallpraxis ist „inakzeptabel“

Kreis Düren. Die Notfallpraxen im Kreis Düren sollen erhalten bleiben – dafür will sich der Kreis einsetzen. Ein entsprechender Beschluss, mit dem die Kassenärztliche Vereinigung aufgefordert wird, ihre Schließungspläne nicht weiter zu verfolgen, steht auf der Tagesordnung für die Sitzung am 26. März.
Am 18. Februar hatte die Kassenärztliche Vereinigung den Landrat informiert, dass für den Kreis nur noch eine Notfallpraxis erhalten bleiben soll. Bisher gibt es zwei, eine in Düren und eine in Jülich. Der Kreis ist mit dieser Entscheidung nicht einverstanden. In einem Flächenkreis würde die Schließung einer Notfallpraxis „die durchschnittlichen Wegezeiten zum Erreichen der nächsten Notfallpraxis verlängern und stellt damit einen erheblichen Einschnitt in die wohnortnahe medizinische Versorgung dar“. In der Vorlage weist der Kreis darauf hin, dass aus demografischen Gründen eine „deutliche Erweiterung der Notarztstandorte“ im Kreis stattgefunden habe. Durch eine Reduzierung der Notfallpraxen würde diese Entscheidung konterkariert. Die CDU im Kreis bezeichnet die Entscheidung der KV als „überzogen und inakzeptabel“. (smb)

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