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Inden_Loch im Indener Haushalt um 1,4 Millionen kleiner

Inden/Düren. Die Zahlen sind nicht falsch, auf deren Grundlage Indens Bürgermeister Jörn Lange¬feld den Nachtragshaushalt in der vergangenen Woche in den Rat eingebracht hat. Aber sie sind nicht aktuell. Das hat eine Nachfrage der Redaktion beim Kreis Düren ergeben. In Langefelds Ansatz wird mit den Zahlen des vorläufigen Bescheides des Kreises für die Kreisumlage und die Jugendamtsumlage gerechnet. Dieser Bescheid, der für Inden Zahlungen an den Kreis in Höhe von 6,5 Millionen Euro ausweist, war im Januar ergangen, die Gemeinde Inden hat bereits gezahlt. Die Summe des vorläufigen Bescheides orientiert sich am Vorjahr. Im April veröffentliche der Kreis die neuen Summen, die für Inden für 2016 um 1,4 Millionen Euro geringere Ausgaben bedeuten. Die meisten Kommunen rechnen in ihren Haushalten mit den neuen Zahlen. „Inden erhält mit dem endgültigen Bescheid das zu viel gezahlte Geld zurück“, sagte Kreiskämmerer Dirk Hürtgen. Das bedeutet, dass das Loch im Haushalt 2016 deswegen um 1,4 Millionen Euro kleiner ausfällt. (jan)

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