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Inden_Eine mögliche Antwort im Indener Strafanzeigen-Streit

Die Fraktionsspitzen von CDU, SPD und Grünen werfen Bürgermeister Jörn Langefeld (parteilos) falsche Informationen vor
Von Guido Jansen
Inden. Einer der Streitpunkte im Indener Rat zwischen Bürgermeister Jörn Langefeld (parteilos) und den Fraktionen von CDU, SPD und Grünen lässt sich zwar nicht abschließend klären. Aber zumindest gibt es einen Erklärungsansatz. Es geht um den Vorwurf, dass Lange-feld die Fraktionsspitzen belogen haben soll, was die Strafanzeige gegen den ehemaligen Bürgermeister Ulrich Schuster angeht. Derzeit prüft die Staatsanwaltschaft Aachen, ob zu Schusters Zeit eine Art Kasse neben der Kasse mit Geldern von RWE geführt worden ist. Langefeld hatte entsprechende Unterlagen an die Staatsanwaltschaft geschickt und gleichzeitig betont, dass er keine Strafanzeige gegen Schuster gestellt habe. Im Antwortschreiben soll die Staatsanwaltschaft aber eine Strafanzeige benannt haben. Und deswegen fühlen CDU, SPD und Grüne sich falsch informiert.
Konkrete Aussagen machte Staatsanwaltschafts-Sprecher Dr. Jost Schützeberg gegenüber unserer Zeitung nicht, da ihm die Akten nicht vorlagen. „Es ist aber durchaus möglich, dass die Staatsanwaltschaft selbst eine Strafanzeige stellt, aufgrund der Akten, die sie vorliegen hat“, sagte Schützeberg. Das geschehe mitunter auch, ohne dass eine Strafanzeige von außen an die Staatsanwaltschaft herangetragen werde. Einen Sachstand in Sachen der möglichen Kasse neben der Kasse gab Schützeberg mit Verweis auf laufende Ermittlungen nicht weiter. Derzeit wird geprüft, ob unter Schuster Ausgleichszahlungen von RWE an die Gemeinde Inden in nicht zulässiger Weise nicht in den Haushalt eingestellt wurden.

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