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Gemeinsam handeln für schnelles Internet

Düren und Euskirchen arbeiten eng zusammen

Kreis Düren/Euskirchen. Die Kreise Düren und Euskirchen wollen den Breitbandausbau in ihren Städten und Gemeinden gemeinsam vorantreiben. Landrat Wolfgang Spelthahn und sein Euskirchener Amtskollege Günter Rosenke hatten sich im November 2014 mit den Kommunen auf den Schulterschluss verständigt, um beim weiteren Breitbandausbau in den beiden Nachbarkreisen im Namen möglichst vieler Endverbraucher sprechen zu können.

Zurzeit läuft das sogenannte Markterkundungsverfahren. Auf der Ausschreibungsplattform des Bundesbreitbandbüros wurde Mitte Juni ein an alle Netzbetreiber gerichtetes Schreiben veröffentlicht. Ziel ist es, die Netzbetreiber zu ermitteln, die bereit und in der Lage sind, unzureichend versorgte Haushalte und Gewerbegebiete in den beiden Kreisen ohne öffentliche Zuschüsse ans Breitbandnetz anzuschließen. Das soll dann innerhalb der nächsten drei Jahre geschehen, wobei eine Übertragungsgeschwindigkeit von 30 oder mehr Mbit/s vorausgesetzt wird, vor allem bei der Versorgung von Gewerbegebieten.

Darüber hinaus verschaffen sich die Kreise auf diesem Weg einen Überblick über die in nächster Zeit beabsichtigten Ausbaumaßnahmen der Netzbetreiber. Sollte sich ein Vorhaben wirtschaftlich nicht rechnen, soll die Deckungslücke beziffert werden. „Wenn wir den Gesamtüberblick haben, dann können wir im Interesse der rund 450 000 Menschen in unseren beiden Kreisen gezielt handeln und verhandeln. Lücken in der Breitbandversorgung sind ein Standortnachteil, den sich niemand leisten kann“, blickt Landrat Wolfgang Spelthahn nach vorne.

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