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Dürener Grüne protestieren gegen Tihange

Düren. Das Plakat, das die Dürener Grünen gestern präsentieren, ist gelb, hat aber mit der FDP nichts zu tun. „Tihange abschalten“ steht darauf und soll „ein sichtbares Zeichen des Protests aus Düren sein“, sagt Georg Schmitz, Stadtrat der Grünen. Die Dürener Umweltpolitiker wollen die Aachener, belgischen und niederländischen Grünen mit der Kampagne unterstützen. Das Atomkraftwerk Tihange liegt nur knapp 120 Kilometer von Düren entfernt und habe es wie das Kernkraftwerk Doel, ebenfalls in Belgien, „zu trauriger Berühmtheit gebracht“, wie Grünen-Stadträtin Carmen Heller-Macherey sagt. Die beiden Dürener Politiker sprechen von „Schrott-Reaktoren“, die auch in unserer Region für große Gefahr sorgten. Mit ihrer Aktion wollen die Dürener Grünen auch die Städteregion Aachen unterstützen, die gegen das Kraftwerk Tihange Klage eingereicht hat. Der Kreis Düren hat sich dem angeschlossen. Die Grünen haben nicht nur die Plakate, die in der Weierstraße, am Kino, an der Kölner Landstraße und an der Bahnstraße in Rölsdorf hängen, organisiert, sondern auch kleinere Poster, die in Geschäften ausgehängt werden sollen. Außerdem gibt es Aufkleber und Broschüren, die Aufmerksamkeit erzeugen sollen.
Die Grünen rufen zur Teilnahme an einer Protestkundgebung auf, die am Sonntag, 17. April, in Lüttich stattfindet (14 Uhr). Die Partei hat (kostenlose) Busse geordert, die am Sonntag um 14 Uhr an der A 4 auf dem „Mitfahrerparkplatz“ starten. Weitere Infos und Anmeldungen unter www.gruene-dueren.de. (inla)

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