Freie und unabhängige Wählergemeinschaften in Aldenhoven, Inden, Jülich, Linnich, Merzenich, Titz, Vettweiß und Piratenpartei

Antwort auf einen Leserbrief

Am Dienstag, den 29. April 2014 erschien in den Dürener Nachrichten auf Seite 16 unter dem Titel “Wer kann die Lücke schließen?” ein Leserbrief, auf den unser Spitzenkandidat Michael Hintzen nun seinerseits mit einem Leserbrief antwortet. Zunächst der Leserbrief vom 29.04.:

Zum Scheitern der FDP vor dem Landeswahlausschuss schreibt Peter Lüttgen aus Hürtgenwald:

Im Kreis Düren pulverisiert sich die FDP gänzlich. Doch das beschämende Gezerre um Posten, bei dem rechtsstaatliche Grundsätze mit Füßen getreten werden, ist nicht nur das Problem der handelnden Akteure, denen der Wähler bei der Kommunalwahl die rote Karte zeigen kann.

Wenn sich die Liberalen von der politischen Bühne verabschieden, stellt sich sogleich die Frage, wer diese Lücke schließen und die Rolle des Stachels im behäbigen Fleisch von CDU und SPD übernehmen kann. Die rückwärtsgewandte AFD hat nur ein Thema und scheint selbst mit diesem überfordert zu sein. Den Piraten bläst der Shitstorm, den sie ausgelöst haben, längst selber ins Gesicht.

Bleiben also nur die Grünen. Mit der Wirtschaft hat die Ökopartei längst ihren Frieden gemacht und auch im Kreis Düren profitieren wir mit dem Nationalpark Eifel und neuer Energie ganz konkret von grünen Zukunftsprojekten. Aber kann eine Partei liberal sein, die einem den Veggie-Day schmackhaft machen will und all zu oft den erhobenen Zeigefinger präsentiert? Ja sie kann, wenn sie den Oberlehrer im Schrank lässt.

Liberalismus darf nicht mit Beliebigkeit und Eigennutz verwechselt werden. Wer Freiräume schafft, muss sie auch inhaltlich füllen können. Mit einer modernen Familienpolitik und ihrem Einsatz für die Bürgerrechte haben die Grünen bereits orginär liberale Themenfelder besetzt. Wenn sie auf ihre Bevormundungsrhetorik verzichten, besteht die Chance, dass trotz des Niedergangs der FDP die Stimme der Freiheit deutlich vernehmbar bleibt. Im Kreis Düren ist dies im Kampf gegen Klüngel und für mehr Transparenz unverzichtbar.


Leserbrief von Michael Hintzen:


Lieber Peter Lüttgen,

nach Ihrem Leserbrief zu urteilen haben Sie sich mit der Auswirkung der Politik der Grünen im Kreis Düren noch nicht wirklich auseinandergesetzt.

Wofür steht die Politik der Grünen hier im Kreis?

Dafür steht der neue ‚grüne’ Landesentwicklungsplan aus Düsseldorf.

Für die Entfernung aller ‚nichteinheimischen Baumarten’ also den Kahlschlag aller Fichten, Douglasien und Roteichen im Nationalpark Eifel steht ebenfalls das ‚grüne’ Umweltministerium Pate.

Es ist also nicht nur der erhobene Zeigefinger der Grünen, es ist vielmehr die ökotechnische Ausbeutung der ländlichen Regionen zugunsten einer gierigen Windradlobby, in der die Menschen und Anwohner keine Rolle mehr spielen, und die totale Missachtung des Lebensraums der Menschen in den ländlichen Regionen.
 
Wir müssen uns selbst helfen, die Bürger müssen ihre eigenen Werte vertreten, die Interessen unserer Region stehen auf dem Spiel. Der Landrat hat in den letzten Jahren mit Unterstützung seiner Kreistagsfraktion unsere Kommunen ausgepresst wie die Zitronen. Unsere Steuern gehen zu 3/4 nach Düren und bleiben nicht für die kommunalen Erfordernisse vor Ort. Die Gemeinden verschulden sich jedes Jahr um die Kreisumlagen bezahlen zu können. Die Kindergärten und Gemeindehäuser werden an die Bank verpfändet, die Grundsteuern angehoben, wir sind nicht mehr Herr im eigenen Dorf. Wehe, wenn es zu einer Erhöhung der Zinsen kommt, dann können fast alle Kommunen im Kreis Düren ihren Zahlungsunfähigkeit erklären. Dagegen hilft nur selber machen, selbersparen, selbstbestimmen.

Meine Antwort sind die unabhängigen Wähler für den Kreis Düren. Die stehen als Einzige wirklich für das Wohl der Gemeinden und Region. Keine ‚Fernsteuerung’ aus Berlin oder Düsseldorf, keine Rücksicht auf die Landes- oder Bundespartei.

Wenn wir hier im Kreis vorankommen wollen, müssen wir unsere Interessen selbst vertreten. Dazu hat sich in 11 Kommunen im Kreis Düren die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) für die Kreistagswahl zusammengefunden. Keine Ideologie, keine Parteiprogramme, die sachliche Arbeit an den Problemen im Kreis und die Kontrolle der Finanzmittel haben sich die Bürger der UWG auf die Fahnen geschrieben.
Der Bürgerhaushalt soll die Kontrolle über die Ausgaben des Landrats gewährleisten, Förderprogramme die Ansiedlung im ländlichen Raum unterstützen. Wer wirklich im Kreishaus für frischen Wind sorgen will, für den ist die Unabhängige Wählergemeinschaft (uwg-dn.de) am 25. Mai eine echte Alternative für die Wahl zum  Kreistag.

Leider haben sich die Bürger in Hürtgenwald bisher zu keiner freien unabhängigen Wählergemeinschaft zusammengeschlossen, in 11 Gemeinden im Kreis Düren ist die UWG allerdings vertreten. Vielleicht sollten auch in Hürtgenwald die Bürger endlich die Politik selbst in die Hand nehmen.
Sie, die Bürger, wissen am Besten was in der Gemeinde läuft, es ist Zeit das auch dem Landrat in Düren klarzumachen und im Kreistag mitzubestimmen.

Demnach: Die Lücke durch das Ausscheiden der FDP im Kreis können nur wir Bürger mit Sachverstand und Einsatz schließen, die Grünen mit Sicherheit nicht!

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