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Alle Vorgaben erfüllt_
Eine Gesundheitsgefährdung können wir ausschließen

Aspahltwerk Ellen: Benzol-Grenzwert eingehalten

Ellen. „Die Richtwerte werden eingehalten und sogar signifikant unterschritten. Eine Gesundheitsgefährdung können wir ausschließen.“ Mit diesen klaren Worten reagiert Landrat Wolfgang Spelthahn auf eine Anfrage der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) an den Kreis Düren zur Asphaltmischanlage an der L 264, östlich von Ellen. Die UWG hatte von weit überhöhten Werten des krebserregenden Stoffes Benzol gesprochen und die Rechtmäßigkeit der vom Kreis erteilten Genehmigung der Anlage angezweifelt. In einer uns vorliegenden Stellungnahme des Kreis-Umweltamtes heißt es dazu: „Alle bisherigen Messungen haben in Bezug auf Benzol eine deutliche Unterschreitung des Zielwertes ergeben. Hierbei stellte sich heraus, dass bei geringeren Ausnutzungen der Kapazitäten die Werte tendenziell höher lagen. Der höchste Wert wurde bei einer Produktion von 160 Tonnen pro Stunde festgestellt. Mit 0,44 Milligramm pro Kubikmeter war der Zielwert von 1 mg/m³ allerdings auch hier deutlich unterschritten.“ Spelthahn: „Weil alle Vorgaben erfüllt sind, musste die Genehmigung erteilt werden.“

Der Landrat, der selbst in Ellen wohnt, räumt ein, dass von der Asphaltmischanlage hin und wieder Geruchsbelästigungen ausgehen, die sich aber im zumutbaren Bereich bewegten. Bei den bisherigen Überprüfungen aufgrund von Geruchsbeschwerden seien keine relevanten Verstöße gegen die Betriebsgenehmigung festgestellt worden. Eine Abgasreinigung sei nicht erforderlich, gleichwohl habe der Betreiber nach Beschwerden freiwillig im Bereich der Abfüllung eine Berieselungsanlage in-stalliert, teilt der Kreis mit. (ja)

 

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